„Favole musicali ist eine Welt weit weg vom Alltäglichen, voller Klänge, Wärme und Musik.”


Johannes Herres

Blockflöte

„Klangvolle und farbenreiche Geschichten, die sich spielend entfalten: Das ist Alte Musik!”


Kerstin Huwer

Cembalo

„Hinter jedem Werk stehen Erfahrungen und Emotionen, die es lebendig machen.”


Ena Markert

Barockcello

„Musikalische Erzählungen, die den Hörer mit in eine Welt der Fantasie mitnehmen.”


Sophie Roth

Traversflöte

Über uns

Das Ensemble Favole musicali wurde im Jahre 2015 von Studierenden der Hochschule für Musik Mainz gegründet und widmet sich vornehmlich der historisch informierten Aufführungspraxis. 2016 hatte das Ensemble sein Debüt in der Musikhochschule Mainz und erhält ein intensives Coaching durch die dortigen Dozenten, wie beispielweise Prof. Felix Koch, Markus Stein, Christian Seher und Susanne Kaiser. Im November 2016 wurde das Ensemble darüber hinaus in das Stipendiatenprogramm des Live music now Yehudi Menuhin-Vereins Frankfurt am Main aufgenommen.

Die Künstler

Der gezielte Einsatz unterschiedlicher Register der Blockflötenfamilie sowie das Wechselspiel zwischen Soli, Duetten und Trios ermöglicht eine bunte und abwechslungsreiche Klanggestaltung während der Konzerte.

Johannes Herres begann seine musikalische Ausbildung an der Blockflöte im Alter von 6 Jahren und seither ist seine Liebe für dieses Instrument ungebrochen. Nach dem vorbereitenden Unterricht bei Elisabeth Kretschmann in Trier, studiert Johannes Herres seit 2012 an der Hochschule für Musik in Mainz Schulmusik in der Klasse von Christian Seher. Seit diesem Jahr erhält er außerdem Unterricht bei Kerstin Fahr (HfMDK FFM).

Wichtige Impulse erhielt er darüber hinaus während verschiedener Meisterkurse bei Prof. Michael Schneider, Prof. Dorothee Oberlinger, Prof. Bovenkerk-Jackowiak, Wolfram Koch, Martin Heidecker, Lucia Stark und Ercole Nisini.

Besonders geprägt ist sein musikalisches Verständnis durch die intensive Zusammenarbeit und Konzerttätigkeit mit Prof. Felix Koch und dem Neumeyer Consort sowie dem Bachorchester Mainz unter der Leitung von Prof. Ralf Otto. Darüber hinaus gastierte Johannes Herres in der Spielzeit 2014/15 im Staatsorchester Mainz und wirkt in unterschiedlichen Fomationen, wie dem Barockorchester Pulchra Musica Worms sowie dem Blockflötenquartett Flauti Amati Mainz mit.

Johannes Herres ist außerdem Träger des Deutschlandstipendiums, Stipendiat der Neumeyer-Akademie sowie seit 2016 Stipendiat der Musikerförderung der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Sophie Roth wurde 1994 in Filderstadt geboren. Im Alter von zehn Jahren begann sie, bei Hans-Peter Fink Querflötenunterricht zu nehmen. Die Mitwirkung in zahlreichen Jugendorchestern wie der Jungen Waldorfphilharmonie Deutschland oder dem SSO Stuttgart, sowie in mehreren festen Kammermusikensembles weckten ihr Interesse an einem Musikstudium. Seit 2013 studiert sie nun an der Hochschule für Musik in Mainz Orchestermusik in den Klassen von Prof. Dejan Gavrić (Flöte), Susanne Kaiser (Traversflöte) und Thomas Richter (Piccolo). Sie besuchte Kurse bei Karl Kaiser, Frank Theuns, Gaby Pas-van Riet, Baudoin Giaux, Robert Dohn, Gergely Ittzès, Christine Pollerus und anderen.

Beim internationalen Musikwettbewerb Davorin Jenko gewann sie im Jahr 2015 in Belgrad einen zweiten Preis. 2014 und 2016 wirkte sie bei Produktionen des Staatstheaters Wiesbaden mit, 2016 spielte sie im Orchester der Hofmusik-Akademie im Rahmen der SWR-Festspiele in Schwetzingen und in der Spielzeit 2016/2017 ist sie Mitglied des Jungen Ensembles Philharmonie des Staatsorchesters Mainz. Ferner ist sie seit 2016 Stipendiatin des Neumeyer Consorts. Ein großes Anliegen ist ihr die Kammermusik. Sie spielt in verschiedenen Ensembles, wobei das Repertoire von Tango mit Flöte und Gitarre, über Bläserquintett, bis hin zu Barockmusik auf historischen Instrumenten reicht.

Da sie für das Traversflötenspiel während des Studiums eine ungeahnte Begeisterung entwickelt hat, freut sie sich sehr, diese mit der Leidenschaft für die Kammermusik im Ensemble „Favole musicali“ verbinden zu können, mit dem sie 2016 in das Förderprogramm „Yehudi Menuhin – Live Music Now Frankfurt“ aufgenommen wurde.
Ena Markert erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von 5 Jahren bei Monica Gaccia. Später wurde sie von Doris Tröndle und Barbara Lübke- Herzl unterrichtet.
Im Jahr 2009 bestand sie die Aufnahmeprüfung am Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar und setzte dort ihre musikalische Laufbahn fort. Sie erhielt Unterricht bei Prof. Tim Stolzenburg und spielte im Orchester des Musikgymnasiums, durch welches sie Erfahrungen in renommierten Musikzentren (u.a Paulau de la Música Catalana/Barcelona, Nikolaikirche und Thomaskirche zu Leipzig, Konzerthaus Berlin) sammelte. Seit 2014 studiert Ena Markert bei Prof. Manuel Fischer- Dieskau an der Musikhochschule Mainz. 2015 entdeckte sie das Barockcello für sich und arbeitet seit dem regelmäßig mit dem Neumeyer Consort zusammen. Ena Markert besuchte Meisterkurse bei Prof. Claudio Bohorquez, Prof. Stefan Forck sowie Prof. Pieter Wispelwey. Weitere ebenso wichtige musikalische Impulse erhielt sie unter anderem von Prof. Georg Christoph Biller, Prof. Reinhard Goebel, Prof. Moritz Eggert, Joan Pagès Valls, Prof. Wolfram Koloseus, Prof. Felix Koch und Daniel Geiss. Ihre Konzerttätigkeit führte sie auf internationale Podien u.a. nach Frankreich, Spanien und Belgien.
Ena Markert ist seit 2015 Mitglied des Ensemble Favole Musicali mit dem sie im November 2016 in das Förderprogramm „Yehudi Menuhin – Live music now Frankfurt“ aufgenommen wurde.
Kerstin Huwer, geboren in Siegen, begann ihre musikalische Ausbildung am Klavier im Alter von sechs Jahren bei Dr. Sao-Wen Cheng und setzte diese später bei Heinz Seelbach fort. Mit 13 Jahren begann sie ihre Liebe zur Orgel zu entdecken und wurde darin zuerst von Dekanatskirchenmusiker Franz- Josef Breuer, später von Dekanatskirchenmusikerin Helga Maria Lange unterstützt. Bereits nach zweijährigem Orgelun-terricht nahm sie erfolgreich am Bundeswettbewerb Jugend Musiziert teil. Von 2010 bis 2012 absolvierte sie den C-Kurs im Erzbistum Paderborn, den sie mit dem Gesamtprädikat „sehr gut“ abschloss. Im Rahmen der kirchenmusikalischen Grundausbildung erhielt sie unter anderem Unterricht in den Fächern Orgel, Dirigieren und Generalbassspiel.

Seit 2013 studiert sie Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Mainz bei Daniel Beckmann, Univ.-Prof. Gerhard Gnann (Orgel), Univ.-Prof. Hans-Jürgen Kaiser (Orgelimprovi-sation), Prof. Matthias Fuchs (Klavier) sowie bei Markus Stein (Cembalo und Generalbass).

Begleitend zu ihrem Studium besuchte sie Meisterkurse unter anderem bei Vincent Dubois (Paris) und Andrés Cea Galán (Sevilla) mit dem Schwerpunkt spanische Barockmu-sik
BLOCKFLÖTE, TRAVERSFLÖTE UND BASSO CONTINUO
Triosonate C-Dur | Johann Joachim Quantz
Triosonate F-Dur | Jean Baptiste Loeillet de Gant
Triosonate a-Moll | Georg Philipp Telemann
Konzert e-Moll | Georg Philipp Telemann
Konzert C-Dur | Antoine Dornel
Triosonate D-Dur | Antoine Dornel


BLOCKFLÖTE UND TRAVERSFLÖTE (+CELLO)
Londoner Trios | Joseph Haydn
Sonate G-Dur | Georg Philipp Telemann
Sonate e-Moll | Georg Philipp Telemann
Sonate D-Dur | Georg Philipp Telemann
Vier Sonaten | Johann Mattheson
uvm...

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Unsere Hörproben

Largo C-Dur

RV 533

Antonio Vivaldi (1678-1741).
Altblockflöte, Traversflöte, Basso continuo.

Allegro C-Dur

RV 533

Antonio Vivaldi (1678-1741).
Altblockflöte, Traversflöte, Basso continuo.

AllA breve C-DUR

Qv 2/Anh 3

Johann Joachim Quantz (1697-1773).
Altblockflöte, Traversflöte, Basso continuo.

LARGHETTO C-DUR

Qv 2/Anh 3

Johann Joachim Quantz (1697-1773).
Altblockflöte, Traversflöte, Basso continuo.

VIVACE C-DUR

Qv 2/Anh 3

Johann Joachim Quantz (1697-1773).
Altblockflöte, Traversflöte, Basso continuo.

ALLEGRO C-MOLL

Qv 2/Anh 3

Pierre Prowo (1697-1757).
Altblockflöte, Traversflöte, Basso continuo.